Winterpause ist zu Ende
Es geht weiter: Auch das Museum für Regionalgeschichte in Pönitz erwacht aus dem Winterschlaf! Am Sonntag, den 15. März 2026 öffnen sich um 14 Uhr die Türen. Zur Feier des Tages kann man am Sonntag im Museum nicht nur wieder die Ausstellungen besichtigen, sondern kann in der 50er-Jahre-Küche auch eine Tasse Kaffee und ein Stück Kuchen genießen.
Das kleine Team des Trägervereins war in den letzten Wochen aktiv. Man hat die letztjährige Sonderausstellung „Munition im Meer – Das explosive Erbe“ auf Grund der großen Resonanz und Aktualität ergänzt und aktualisiert. Alle Objekte und Leihgaben sind weiterhin in der Ausstellung.
Glasnegative des Fotografen Julius Simonsen
Ein weiteres Highlight im Museum ist die Präsentation der historischen Glasnegative des Fotografen Julius Simonsen. Sie gehört nun zur Dauerausstellung. An dem Thema „Cap-Arcona-Katastrophe“ wird zurzeit noch gearbeitet und dieser neu gestaltete Ausstellungsraum öffnet im April.

Sonderausstellung wird verlängert und aktualisiert
Das Regionalmuseum thematisiert mit der Sonderausstellung „Munition im Meer“ die Bergung der Munitionsaltlasten. Dazu gehören die Methoden, die Munition aufgespüren und kartieren, die Bergungskonzepte, die Gefahren, die von den rostenden Waffen für Mensch und Tier ausgehen und die Geschichte der Munitionsverklappungen.
Unterstützung bekam das ehrenamtliche Museumsteam von zahlreichen Wissenschaftlern und Praktikern, die an der Meeresuntersuchung, der Pilotbergung und an der Erforschung der Gefahren, die von den Altlasten ausgehen, beteiligt sind. Zahlreiche Objekte hat das Ministerium für Energiewende, Klimaschutz, Umwelt und Natur (MEKUN), die Minentaucher des Seebataillons aus Eckernförde und das GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel zur Verfügung gestellt.
Begleitbroschüre noch vorrätig
Die kleine, aber umfangreiche Begleitbroschüre, die alle Themen der Ausstellung enthält, ist immer noch für 6,- Euro im Museum erhältlich.
Das Museum für Regionalgeschichte in der Lindenstraße 23 in Pönitz ist ab Sonntag, den 15. März geöffnet. Öffnungszeiten sind jeweils am Dienstag von 15 bis 18 Uhr und am Sonnabend und Sonntag von 14 bis 17 Uhr geöffnet.
Die Sonderausstellung läuft bis zum 08. Dezember.
Der Eintritt ist frei.
Besuche und Führungen für Gruppen und Schulklassen außerhalb der Öffnungszeiten kann man per Mail unter museum@museum-scharbeutz.de vereinbaren. Mehr Infos findet man im Internet auf der Webseite des Museums unter museum-scharbeutz.de oder auf der Facebook-Seite des Museums.